Daten-Migration / Daten-Integration
Anspruch
Das Ziel der Daten-Migration und der Daten-Integration besteht darin,
Ihren bisher in die Erfassung und Laufendhaltung von Daten investierten
Aufwand und die damit verbundenen Kosten für die weitere Arbeit in
Gaja®Matrix zu sichern und deren möglichst reibungslose Weiterverwendung zu
gewährleisten (Investitionssicherung Ihrer bisherigen Daten).
Daten-Migration und Daten-Integration erfordern Routine und Erfahrung
und sind daher eine Aufgabe für Spezialisten auf diesem Gebiet. Als
Softwarehersteller und Systemhaus mit langjähriger Detailerfahrung im Bereich der
GeoDaten, der Datenformate und bei der Entwicklung von Schnittstellen und Konvertern für die
unterschiedlichsten Umgebungen, Formate und Aufgabenstellungen verfügen wir über das erforderliche Know-how auf diesem Spezialgebiet.
Daten-Migration
Im Zuge der Daten-Migration werden Daten aus bereits vorhandenen Programmen und Datenbanken nach Gaja®Matrix übernommen. Denn vielfach besteht der Wunsch, vorhandene Programme austauschen, weil sie isolierte Inseldaten enthalten, weil sie veraltet sind, vom Anbieter nicht oder nur unzureichend weiterentwickelt werden, weil sie zu kompliziert zu bedienen sind oder weil sie zu hohe Kosten verursachen. In der Regel geht diese Vorgehensweise mit der Migration der bisher mit ihnen erhobenen Daten einher.
- Bei der Migration von grafischen Daten können ausgezeichnete Übernahmeergebnisse erzielt werden. In vielen Fällen kommt es sogar zur deutlichen Aufwertung von grafischen Daten. Die vorhandenen Datenstrukturen können einhergehend mit der Migration überprüft, vereinheitlicht und ggf. verbessert werden. Insbesondere dann, wenn vorliegende Daten in CAD-Programmen vorliegen, bei denen Sachinformationen üblicherweise durch Verteilung der jeweiligen grafischen Elemente in Layern oder Ebenen organisiert sind, kommt es durch Übertragung der Daten mit Hilfe des Werkvorschriftenumsetzers in Gaja®Matrix-Lösungen und deren Datenmodelle zu einer Veredelung der Ausgangsdaten und zu einer deutlichen Wertsteigerung.
- Bei der Migration numerischer Datenbanken müssen im Vorfeld die Verarbeitungslogik und Datenmodelleigenheiten der Ausgangsdaten analysiert werden. Gibt es relevante Unterschiede zur jeweiligen Lösung im Zielsystem, müssen ggf. Anpassungen vorgenommen werden. Auch kann es vorkommen, dass nicht alle Datenmodellfeinheiten vollständig übernommen werden können, was aber in der Praxis in der Regel als konsensfähig und akzeptabel angesehen wird.
- Im Ergebnis der Übertragung numerischer Daten aus einer vormals isolierten Datenbank in das Gaja®Matrix-Informationsnetz kommt es in der Regel zu einer deutlichen Aufwertung der bisherigen Daten. Denn nun besitzen die migrierten Daten nicht mehr nur Datensatzcharakter, sondern auch einen Raumbezug im GIS und können somit auch grafisch recherchiert, sowie mit anderen Daten aus Gaja®Matrix-Lösungen kombiniert und verbreitet werden.
Daten-Integration
Das Verbinden vorhandener Programme und Datenbanken mit Gaja®Matrix kann mehrere Zielstellungen verfolgen und mit verschiedenen Methoden vorgenommen werden:
Mit Gaja®Matrix historische Datensätze in stillgelegten Datenbankprogrammen ansehen
- Es ist möglich, nach Stilllegung eines Programmes ausgewählte Daten aus historischen Datensätzen oder aus historischen Vorgängen auch später noch bei Bedarf in Gaja®Matrix anzeigen zu können. Dann wird auf ausgewählte Daten in der Datenbank des betreffenden Programmes einmalig eine Datenbank-Sicht erstellt, deren Ergebnisse dann auf einem individuellen Gaja®Matrix-Datenreiter für Fremddaten angezeigt und eingesehen werden können.
- Das stillgelegte Programm versursacht dann keine Softwarepflegekosten mehr, sondern dient nur noch als Archiv historischer Daten, die aber nicht verloren sind und im bisherigen Programm verbleiben.
- Derartige Verbindungen können mit Hilfe des Datenbanken-Integrators etabliert werden und erfordern vertiefte Kenntnisse der Datenbanken und Datenmodelle auf beiden Programmseiten.
Gaja®Matrix in Verbindung mit anderen Datenbankprogrammen benutzen
- Es ist möglich, Datenbankapplikationen, die besondere Spezialgebiete abdecken, mit Blick auf den fehlenden aber sehr wünschenswerten Raumbezug mit Gaja®Matrix verbinden. Durch diese Verbindung wird die jeweilige Datenbankapplikation deutlich aufgewertet. Das liegt auf der Hand, denn die in der Fachdatenbank enthaltenen "Insel"-Daten werden durch die Gaja®Matrix-Verbindung um den Raumbezug erweitert und zum Bestandteil des verwaltungsweiten bzw. unternehmensweiten Informationsverbundes.
- In Gaja®Matrix werden die Daten der angebundenen Datenbanken auf separaten Datenreitern angezeigt, deren Datenfelder zur Laufzeit automatisch von den Datensätzen der korrespondieren verbundenen Datenbank gespeist werden.
- Die Pflege der mit Gaja®Matrix verbundenen Fremddaten erfolgt wie bisher in der angebundenen Fachdatenbank und wie gewohnt durch deren bisherige Bediener.
- Das so etablierte Zusammenwirken beider Programme eröffnet weitere Vorteile. Zum Beispiel führen bei entsprechender Konfiguration Sachdatenänderungen aufgrund von Vorgangsbearbeitungen in der Datenbankapplikation automatisch zu optischen Änderungen an grafischen Elementen in der zugehörigen Gaja®Matrix-Lösung, was für sehr viele Anwendungsgebiete (z. B. im Störungsmanagement) ausgenutzt werden kann.
- Auch diese Verbindungen können mit Hilfe des Datenbanken-Integrators etabliert werden und erfordern vertiefte Kenntnisse der Datenbanken und Datenmodelle auf beiden Programmseiten.
Gaja®Matrix mit anderen GIS verbinden
- Gaja®Matrix kann mit anderen Programmen verbunden werden, die grafische Daten ebenfalls im international standardisierten OGC-Standard speichern, sodass diese Programmsysteme gegenseitig Daten austauschen können.
- Gaja®Matrix kann nun von jedem Büro-PC aus ausgewählte Karten des anderen Systems z. B. per WebMapService (WMS) anfragen und anzeigen.
- Umgekehrt kann Gaja®Matrix ausgewählte Karten seines eigenen DatenPools dem anderen System ebenfalls zum Zugriff z. B. per WebMapService zur Verfügung stellen.
