Baumfällgenehmigung

6.2 Baumfällgenehmigung

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Einsatzbereich und Nutzen

Je nach örtlicher Baumschutzsatzung müssen innerhalb bebauter Ortslagen die Eigentümer oder Grundstücksnutzer einen schriftlichen Antrag auf Baumfällung stellen, wenn Gehölze einen bestimmten Stammumfang aufweisen. Die Genehmigung für Fällungen wird in der Regel mit Auflagen zu Ersatzpflanzungen verbunden.

Für eine effektive Bearbeitung derartiger Anträge ist eine in das GIS integrierte Vorgangsbearbeitung zweckmäßig, die mit den einschlägigen Datenbeständen wie ALB/ALK, Baumkataster, Grünflächenkataster, Luftbildern etc. nahtlos korrespondiert.

Funktionsübersicht

Kartieren

  • Manuelles Kartieren bzw. Kennzeichnen von Baumfällgenehmigungs-Vorgängen auf der ALK entfällt:
    • Statt dessen Automatisches Kartieren auf der ALK bei Eröffnung eines neuen Vorganges für eine Baumfäll-Antragsbearbeitung.
    • Danach erfolgt automatisch die farbliche Anpassung anhand des Bearbeitungsfortschrittes.

Sachbearbeitung, Auskunft

  • Ereignismanager zur Unterstützung der Vorgangsbearbeitung unter anderen mit diesen voreingestellten Arbeitsschritten:
    • Vorgangseröffnung
    • Registrierung des Antrages
    • Automatische Vergabe eines Aktenzeichens.
    • Zuordnen von Flurstücken oder Flurstücksteilen.
    • Zuordnen von beteiligten Personen.
    • Ämterbeteiligung
    • Weitere Dateneingaben zum Vorgang Baumfällung.
    • Ggf. Ortstermin
    • Auflagen Ersatzpflanzungen
    • Baumfällgenehmigung
    • Gebührenbescheid
    • Kontrolle Ersatzpflanzungen
    • Widerspruchsbearbeitung
    • Erstellen von Wiedervorlagen, Anzeige von fälligen Terminen.
  • Suchen, recherchieren, informieren, Auskunft:
    • Verfahrensinformation über Adresse (Verfahren an Adresse / im Umfeld einer Adresse).
    • Gezielte Suche nach Verfahrenstyp Baumfällgenehmigung.
    • Gezielte Suche nach Aktenzeichen etc.
    • Verfahrens-Überblick als Report.
    • Arbeitsschritt-Historie als Report der bisher ausgeführten Arbeitsschritte im Verfahren.
    • Komplettreport mit allen Verfahrensdaten.
    • Reports zu einzelnen Verfahrensschritten.

Arbeitsvorbereitung, Administration

  • Individuelle Erweiterung des Datenmodells mit zusätzlichen Eingabefeldern, Suchkriterien etc.
  • Erweitern des Ereignismanagers zur Unterstützung der Vorgangsbearbeitung um individuelle Arbeitsschritte.
  • Erstellen individueller Reports und Listen.
  • Erstellen individueller Verfahrensschritt-Vorlagen im Ereignismanager.
  • Erstellen individueller Verfahrensschritte im Ereignismanager.

Besonderheiten und Hinweise

Die grafischen Daten sowie die Sach- und Vorgangsdaten der Lösung werden in einer gemeinsamen OpenGIS-Datenbank gehalten und sind über den Zentralen Integrator nicht nur untereinander, sondern auch mit den anderen Lösungen verbunden. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal der Gaja®Matrix-Lösungsfamilie und entscheidender Vorteil in Bezug auf Datenkonsistenz, Benutzerfreundlichkeit, Rechtssicherheit und im Hinblick auf interdisziplinäre Analyse- und Recherchemöglichkeiten.